Der ideale StV
Wenn ein Thema in den letzten Wochen für hitzige Debatten an den Stämmen sorgte, war es dasjenige der momentanen Reformbestrebungen innerhalb des Schw-StV. Naheliegend, denn eine Diskussion über die richtige Organisationsform einer Institution, die auf eine 170-jährige Geschichte und Tradition zurück blicken kann, erhitzt schnell die Gemüter. Meinungspluralität und verschiedene Interessen beflügeln die Gespräche zusätzlich und man ignoriert gerne, dass eine perfekte Form eine Utopie ist.
Nichtsdestotrotz soll der Schw-StV im Zuge der momentanen Reformbemühungen einer Idealform näher gebracht werden. Die eingeschlagene Stossrichtung zielt innerhalb eines Einvereinmodells unter dem Primat der Aktiven u.a. auf effizientere Organe und die attraktivere Gestaltung der Chargen ab; Eine ambitiöse Zielsetzung, die breiten Anklang findet.
Doch im Endeffekt bieten statuarische Grundlagen nur die Rahmenbedingungen des Handelns. Die blosse Ummodellierung der Vereinsorgane bringt geringen Mehrwert: Es liegt immer noch am StVer selbst, sich zu engagieren und neu geschaffene Möglichkeiten in Zukunft auch zu nutzen. Nur durch harte Arbeit können wir jenes erreichen, was uns als Ziel unserer Strukturdebatte vorschwebt: Ein proaktiver, generationenübergreifender Verein, der in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und seinen Mitgliedern einen spürbaren Nutzen vermittelt.
Deshalb: Nutzt schon heute eure statuarischen Rechte und setzt euch ein in Sektion und Gesamtverein! Denn nur gelebte Statuten sind gute Statuten – und motivieren zu erfolgreichen Bestrebungen Richtung Idealform.
Wolf v/o Paladin
Zentralpräsident