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Mehrjahresprogramm 2015-16 bis 2017-18

Das aktuelle Mehrjahresprogramm wurde von der Delegiertenversammlung vom 19. März 2016 verabschiedet.

Aus dem Mehrjahresprogramm abgeleitete Jahresprogramme

1. Struktur

KURZ: Aufgrund der gewonnenen praktischen Erfahrungen werden in der Strukturreform bisher ausgeklammerte Bereiche angegangen und die Reform abgeschlossen.

Die Umsetzung der Strukturreform war Gegenstand des ersten Mehrjahresprogramms (2013 - 2015). Es gilt die gemachten Erfahrungen auszuwerten und wo nötig Feinjustierungen vorzunehmen.

Das Mehrjahresprogramm soll in Anlehnung an die Amtsdauer der Altherrenvertreter im Zentralkomitee für drei Jahre gültig sein.

Offene Fragen bestehen bei der Beitragsstruktur. Insbesondere ist zu prüfen, ob für studierende Altherren ein tieferer Beitrag angezeigt ist.

Handlungsbedarf besteht in der Bewirtschaftung der Mitgliederdaten. Es gilt Wege zu finden, welche die Daten auf den heute verschiedenen Stufen unter Wahrung der Verbindungsautonomie zusammenführen oder zumindest koordinieren und damit die Administration erleichtern.

2. Quo vadis Schw. StV

2.1       Wertediskussion

KURZ: Nach der Strukturreform wird eine inhaltliche Standortbestimmung vorgenommen.

Der Schw. StV ist heterogener und vielfältiger geworden. Es gilt unsere Werte im Hinblick auf den gemeinsamen Nenner zu hinterfragen. Das Motto für das Jubiläumsjahr „Schw. StV – Werte verbinden seit 175 Jahren“ ist dafür Verpflichtung und Ansporn.

Unsere Werthaltung zeigt sich in den Grundsatzpapieren. Sie wurden im Jahr 2009 um ein Leitbild ergänzt, blieben seither inhaltlich aber unverändert. Sie sind auf ihre Aktualität zu überprüfen. Die Verabschiedung erfolgte damals durch die Generalversammlung der Aktiven. Auch diesbezüglich ist ein Schritt in die neue Struktur angezeigt.

2.2       Einfluss und Bekanntheitsgrad

KURZ: Mit regelmässigen Stellungnahmen und der Aufarbeitung bildungs- und gesellschaftspolitischer Fragen sowie der Durchführung von entsprechenden Anlässen werden der politische Einfluss und der Bekanntheitsgrad gesteigert.

Der Schw. StV liess sich in der Vergangenheit zu wichtigen Fragen vernehmen. Hier ist die Kadenz zu steigern, basierend auf einer Vordenkerrolle der Politischen und Bildungspolitischen Kommissionen. Mit der Civitas und der Durchführung von Anlässen ist der eingeschlagene Weg konsequent weiter zu beschreiten.

3. Mitglieder

3.1       Nachwuchs

KURZ: Die Zahl der Eintritte wird erhöht und die Zahl der Austritte und Ausschlüsse reduziert.

Es gilt an allen Orten den Hebel anzusetzen, damit der Mitgliederschwund gestoppt werden kann.

Die erfolgreichen Ansätze der Mitgliederwerbung sind auch auf Verbindungen zu adaptieren, denen es weniger gut geht. Zusammen mit einer besseren Ausnützung der bestehenden Potenziale in den Regionen geht es darum, problematischen Verbindungen wieder auf die Beine zu helfen.

Das Gros unserer Fachhochschulverbindungen ist dispensiert. Es muss uns gelingen, über Neugründungen und/oder die Rekrutierung von Fachhochschulstudierenden für bestehende Verbindungen dieses Potenzial zu nutzen.

Die Vielfalt im Schw. StV macht unter anderem der Umstand aus, dass wir in allen Sprachregionen vertreten sind. Die Lepontia und die Fédération Romande sind stärker zu unterstützen, damit die schweizweite Abdeckung des Schw. StV noch sichtbarer wird.

Durch eine konsequentere Erfassung der Maturanden und die Pflege von Mitgliedern, welche ihr Studium nach der Mittelschule unterbrechen, ist dem Mitgliederverlust Einhalt zu gebieten.

Die Zahl der Ausschlüsse wegen Nichtbezahlung zweier Jahresbeiträge ist nach wie vor zu hoch. In Zusammenarbeit mit den Sektionen muss sichergestellt werden, dass sich die Zahl der Ausschlüsse auf jene Mitglieder beschränkt, die tatsächlich nichts mehr vom Schw. StV wissen wollen.

In Zusammenarbeit mit den Altherrenverbänden sollen gezielt auch jene Mitglieder angegangen werden, welche der Verbindung die Treue halten, dem Schw. StV jedoch nicht mehr angehören.

3.2       Aus- und Weiterbildung

KURZ: Die Qualität der bestehenden Grundseminare wird beibehalten und einzelne Zusatzangebote werden gezielt geschaffen.

Die interne Vereinsausbildung mit dem Kandidaten- und dem Kaderseminar wurde konzeptionell aufgearbeitet. Das Ziel ist, alle Neumitglieder – auch die französischsprachigen - an beiden Grundseminaren auszubilden. Die Teilnahmeverpflichtung ist zu prüfen.

Mit den MIT und den Suchtmittelpräventionstagen verfügt der Schw. StV über zwei einzigartige Angebote an Mittelschulen. Es gilt diese zwei Instrumente noch gezielter im Hinblick auf die Nachwuchswerbung einzusetzen.

3.3       Christliches Engagement

KURZ: Im Hinblick auf das Gedenkjahr 2017 unseres Vereinspatrons wird ein Schwerpunkt gesetzt. Zudem wird die mit den Hochschulseelsorgern begonnene Zusammenarbeit weiter ausgebaut.

Das Jahr 2017 ist ein Gedenkjahr von Bruder Klaus (600. Geburtsjahr). Nachdem Bruder Klaus Vereinspatron ist, soll in Zusammenarbeit mit den Hochschulseelsorgern eine Wallfahrt nach Sachseln durchgeführt werden.

Angestrebt wird die Integration der reformierten Hochschulseelsorger. Generell soll geprüft werden, wie das christliche Engagement weiter verstärkt werden kann.

3.4       Regionen

KURZ: Die Vernetzung in den Regionen, insbesondere zwischen Verbindungen und Regionalstämmen, wird weiter gefördert.

Die vom Zentralkomitee vorgenommene Einteilung in vier Regionen hat sich grundsätzlich bewährt, ist aber noch zu wenig bekannt. Die Information darüber ist zu verstärken. Nebst administrativer Unterstützung wurden erste Vernetzungsprojekte mit Mittelschulen lanciert. Diese gilt es weiter zu pflegen und zu intensivieren.

An Orten ohne Regionalstamm will das Zentralkomitee die ansässigen StVerinnen und StVer ermuntern, damit ein solches Angebot entsteht.

4. Kommunikation

4.1       Grundlagen

KURZ: Ein Kommunikationskonzept wird erarbeitet und umgesetzt.

Mit der Erarbeitung eines Kommunikationskonzeptes soll die Grundlage geschaffen werden, die Kommunikationsmittel gezielt und empfängergerecht einzusetzen und die verschiedenen Kommunikationsmittel optimal zu koordinieren und zu kombinieren.

4.2       Intern

KURZ: Der Informationsaustausch zwischen Zentralkomitee, Zentralsekretariat und Sektionen wird intensiviert.

Die interne Kommunikation läuft heute über die Vereinszeitschrift, die Homepage und die Verbindungen sowie über die Besuche durch Mitglieder des Zentralkomitees. Nach der Reduktion auf vier Ausgaben der Civitas muss die interne Kommunikation mit den Sektionen auf anderen Kanälen intensiviert werden. Die Mehrsprachigkeit ist zu unterstützen.

4.3       Extern

KURZ: Die Öffentlichkeitsarbeit wird weiter intensiviert.

In den letzten drei Jahren wurde einzelfallweise mit einem PR-Berater zusammengearbeitet. Nachdem die Öffentlichkeitsarbeit laufend an Bedeutung gewinnt, gilt es für die Zukunft festzulegen, wie eine professionelle und permanente Kommunikation nach aussen sichergestellt werden kann.

5. Anlässe

5.1       Öffentliche Veranstaltung

KURZ: Pro Jahr wird mindestens eine öffentliche Veranstaltung durchgeführt.

In den letzten drei Jahren wurde je ein Anlass durchgeführt. Die Themen kamen abwechslungsweise aus dem gesellschaftspolitischen und dem bildungspolitischen Bereich. Der Grossanlass ersetzt die bisherige Zentraldiskussion. Für die Zukunft muss sichergestellt werden, dass die öffentliche Veranstaltung qualitativ und quantitativ hohen Ansprüchen genügt und damit auch  medial wirksam wird.

5.2       175-Jahre Schw. StV

KURZ: Die beschlossenen Jubiläumsprojekte werden realisiert.

Im Jahr 2016 feiert der Schw. StV sein 175-Jahr-Jubiläum. Mit vier regionalen Anlässen werden im Jubiläumsjahr Schwerpunkte gesetzt. Die Anlässe sollen medial begleitet werden und so öffentlichkeitswirksam sein.

Mit der StV-App wird vor allem für die Aktiven ein zeitgemässes Instrument geschaffen.

Die Standartenstafette wurde am Zentralfest Solothurn gestartet und wird in Schwyz feierlich beendet. Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist das Zentralfest in Schwyz.

Die Arbeiten für den Nachdruck der Geschichte und den Druck eines Ergänzungsbandes sind voranzubringen, damit nach dem Jubiläum die zwei Druckerzeugnisse publiziert werden können.

5.3       Dreiverbändeabkommen

KURZ: Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen CV, ÖCV und Schw. StV werden weiter gepflegt.

Traditionell besuchen sich die drei Verbände gegenseitig an den Cartellversammlungen bzw. am Zentralfest. Daneben trifft man sich im Herbst zu einem Dreiverbändegespräch. Seit einiger Zeit findet zudem ein gemeinsames Fuxenwochenende statt, 2016 erstmals in der Schweiz.

 

6. Finanzen

KURZ: Es gilt den Finanzhaushalt zu konsolidieren.

Die statutarisch verlangten Reserven sind vorhanden. Aufgrund der Mitgliederentwicklung wird sich die finanzielle Situation aber wieder verschärfen. Es gilt weiterhin, die finanziellen Mittel sorgfältig und gezielt einzusetzen.

Mehrjahresprogramm 2012-13 bis 2014-15

Mehrjahresprogramm 2012-13 bis 2014-15